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Das Gewürz
des Lebens
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Seinen Ursprung hat er in der Tundra Sibiriens. Die über 300 Sorten wachsen in allen klimatischen Regionen, auch bei Extremtemperaturen.
Weit über Aberglaube und Folklore hinaus hat die heutige Forschung die positiven Eigenschaften von Knoblauch bestätigt. Es wurde bewiesen, dass Allicin, eine im Knoblauch enthaltene Substanz, 23 unterschiedliche Typen von Bakterien abtötet, einschließlich Salmonellen und Staphilokokken.
Knoblauch enthält die Vitamine A und C, welche als Antioxidanten wirken, sowie Vitamine der B-Gruppe, die dem Unterhalt der Gewebe und der Hautoberfläche dienen und zur Erhaltung der Funktionen des Nervensystems beitragen.
Zahlreiche Studien haben auch gezeigt, dass Menschen aus dem Mittelmeerraum, welche allgemein viel Knoblauch und Olivenöl verzehren, weit weniger an Gefäßerkrankungen leiden.
Vor allem aber eignet sich Knoblauch hervorragend als Zutat für Saucen und Salat-Dressings. Er verstärkt den Geschmack anderer Zutaten, wie Tomaten, und gibt den Gerichten diesen bestimmten mediterranen Geschmack. |
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| GESCHICHTE |
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Menschengedenken wird Knoblauch als Heil- und Nahrungsmittel
eingesetzt, als das Gewürz des Lebens. Schon
beim Bau der Pyramiden wurde er von den Ägyptern
zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Den Sklaven
wurde zur Erhöhung ihrer Widerstandskraft Knoblauch
ins Essen gemischt. Im antiken Griechenland und
Rom wurde er bei Infektionen, zur Behandlung von
Lepra und Asthma verwendet. Die Wikinger und Phönizier
sorgten für seine Verbreitung weit über
die Meere, während die Kreuzritter ihn höchstwahrscheinlich
nach Europa mit- brachten. Im Mittelalter dachte
man, er wäre ein Heilmittel gegen die Seuche
(Pest) und natürlich wurde er auch zum Schutz
vor Hexen, Werwölfen, vor allem aber Vampiren
eingesetzt. |
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